Montag, 8. März 2021

Vor dem Interview

Neulich im Britzer Garten, die Sonne scheint, zwei alte Schachteln sitzen mit geschlossenen Augen am Wasser und erläutern dies und jenes.

"Ich kann dir sagen, wenn ich Harry geheiratet hätte, ich hätte gewusst, was mich erwartet!"

"Genau. Nach allem, was man hätte über Königs lesen können. Da macht man sich doch keine Illusionen mehr."

"Die wusste, was sie tat. War doch kein junges Mädchen mehr."

"Und die soll man nicht so tun, als sei sie eine gefeierte Schauspielerin, so wie Meryl Streep. Die hatte 'ne Nebenrolle inner Serie."

"Aaaach, und bei dieser Familie, die sie hat, da wusste man doch auch gleich, was kommt."

"Naja, für ihre Familie kann sie nichts."

"Mag sein, aber als einziges Familienmitglied die Mutter anschleppen und die sitzt dann ganz allein in der Kirche, ihr gegenüber die Königs-Mischpoke und neben ihr - ja, wer saß da eigentlich?"

"Mir tat die Mutter so leid."

"Und jetze geben die der Offra ein Interview. Die tut doch alles dafür, dass Harry am Ende auch keine Familie mehr hat." 

"Und dann lässt sie sich scheiden in zwei Jahren und dann sitzt er da in Hollywood und kann nicht zurück nach England."

"Genau! Armes Schwein. Dann wird er fett und glatzköpfig und sehnt sich nach Balmoral."

"Tragisch."


Im Buckingham Palast freut sich der Spin Doctor: Kein Schwein redet mehr von dem Schwein Prinz Andrew.

Kommentare:

  1. Und was ist nach dem Interview? Wo bleibt die inhaltliche Einordnung, der Faktencheck, die royale Analyse? Gesellschaftsreporterin Annika lässt ihre Leser im Stich!

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    1. Folgt asap.
      Ich hoffe aber auch auf deine Analyse.

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    2. Da muss ich leider enttäuschen. Ich werde mich aber demnächst u.a. zu Meghan Markles alter Serie "Suits" äußern, da gab's auch jede Menge schlechtes Drama …

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    3. Ach wie schade, habe ich nie gesehen; dann ist das Vergnügen nur halb so groß.

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  2. ... herrlich.
    Dr. Sommer für Senioren.
    Bleib dran — da wird was draus.

    Gruß
    Jens

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