Freitag, 7. Juli 2017

Schlimme Hotelzimmer

Eine Freundin ist oft auf Dienstreise und dazu übergegangen, uns mit herzerwärmenden Fotos der jeweiligen Hotels zu versorgen, in denen sie zu nächtigen gezwungen ist. 

Dies hier möchte ich euch nicht vorenthalten:



 



Es lag außerhalb meiner Vorstellungskraft, dass so etwas möglich ist.

Sie hat sich die ganze Nacht bedroht gefühlt. Zu recht, wie ich finde. 
Sie ist seitdem nicht mehr die Alte.

Kommentare:

  1. Ein Wunder dass sie noch lebt. Das muss einer der weinenden Engel gewesen sein:
    http://de.doctorwho.wikia.com/wiki/Weinende_Engel

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    1. Ich habe den Link angeklickt. Was soll Google jetzt eigentlich von mir denken?

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  2. Dir ist schon klar, dass die Geschichte so aufhören muss:

    "Als sie beim Auschecken erwähnte, dass sie die Engelsstatue als sehr störend empfunden habe, starrte sie die Rezeptionistin verständnislos an. 'Engelsstatue? In Ihrem Zimmer war noch nie eine solche Statue.'"

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    1. Und dann ist plötzlich Jack Torrance aus dem Vorhang gesprungen und hat sie mit der Axt verfolgt. Sie konnte sich gerade noch in ein Zimmer retten. Dort lag aber Kohl aufgebahrt und seine Witwe sah sie aus glühenden Augen an.

      By the way... da muss ich auch was drüber schreiben.

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  3. Ich finde, dass das Zimmer sehr gut aussieht.

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    1. Kein Wunder. Sie lieben Horrorfilme.

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    2. Ich liebe explizit KEINE Horrofilme und finde ebenfalls, dass das Zimmer sehr gut aussieht.

      Es liegt sicher am Geburtsmonat der Männer.

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    3. Ich hätte alles erwartet, aber nicht, dass hier gleich zwei(!) Männer sagen, dass sie dieses Zimmer gelungen finden.

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    4. Ja, man gut, dass wir Männer noch immer überraschen können.

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  4. Ich finde, dass das Zimmer sehr gut aussieht.
    I'm here all week.
    (Vielleicht liegt es aber auch nur an der jahrelangen Abhärtung durch dieses Lieblingsblog: http://terriblerealestateagentphotos.com/page/2)

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    1. Ich kann nicht auf zu lachen hören. Danke für diesen. Link!

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    2. Der dritte Mann, derselbe Satz. Sprecht ihr euch ab?
      ;)

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    3. Jetzt noch mein Senf: Der Engel ist daneben, der Rest sieht unterkühlt aus, ich denke mal, das mögen Männer gern...vielleicht..also mies ist es wahrlich nicht. Da mein Freund meistens in Hotels Böden verlegt, habe ich auf Fotos wirklich grauenvolle Teppiche gesehen und mich mehr als einmal gefragt, wie man das nur schön finden kann ...zumindest wenn noch Möbel drauf stehen..manche psychedelischen Teppiche würden ja pur gehen aber meist kommt ja doch noch ein Bett mit gemustertem Kram drauf und Gardinen ist anderen Mustern....örgs

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    4. Ja, diese pschedelischen Teppichmuster verursachen mir jedes Mal Übelkeit und Drehschwindel. Wer sich das immer ausdenkt.

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  5. Der Engel da stand schon in dem Zimmer herum?
    Oder ist das irgendein Souvenir, dass deine Freundin sich vom Friedhof mitgebracht hat??

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    1. Sie würde sich nie was von Friedhöfen mit ins Hotel nehmen!

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  6. ja ja... "dass" in diesem Fall mit ohne doppel-s.

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  7. Tu! das! weg!
    Aber nur den Engel, der würde mir den Schlaf rauben, weil ich mir beobachtet vorkäme - den Rest finde ich äußerst ansehnlich.

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  8. Hier meldet sich nun doch noch die Übernachterin zu Wort, falls das überhaupt noch jemand liest....

    Ich gebe zu, die Nacht war schon von einigen Schauern überschattet, lege ich doch jedes bayerische Kruzifix in die Schublade. Seit frühester Kindheit in dem Glauben erzogen, es gäbe Dämonen und Engeln, war mir deshalb nicht ganz wohl bei der Sache. Da konnte der Austritt aus dieser verqueren Gemeinschaft noch so lange her sein.

    Ich erinnere mich noch gut an den Tag an dem ich das von einer Freundin geliehene Comic-heft wegen "Dämoneninhalt" draussen ins Treppenhaus legen musste. Im Nachgang erschliesst sich mir nicht die Logik. Sollten die anderen Mitbewohner des Hauses vom Unheil ereilt werden oder können Dämonen nicht ungebeten durch Türen gehen? Meines Wissens gilt das nur für Vampire!

    Na, ich hab Mutti lieber nicht gefragt!

    Zurück zum Engel... Ich gab meinem Unbehagen nicht nach und dekorierte ihn mit allerlei. Frau muss sich ihren inneren Dämonen eben auch stellen. Bei den Dessous knickte ich ein. Am Ende haben die doch noch Recht und ich bin dann in den A.... gekniffen.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Das Hotel ist Klasse, das mit Engeln muss man mögen. Das es 3 Männern gefällt überrascht mich ebenfalls ein wenig. Aber kein Problem, gibt es alles bei Rahhaus!

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    1. Meine Liebe, ich bin beglückt, dass du dich noch selbst zu Wort meldest. Das gibt dem ganzen doch erst Authentizität.

      Womöglich würde es dem Gatten ja auch gefallen... ich meine, wenn hier schon drei Männer...
      Zur Sicherheit kann ich zu seinem Geburtstag ja für einen Rahaus Gutschein sammeln. ;)

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  9. Das Grauen dekorieren :-)
    Mit Handtasche, Ketten und BH?
    Sehr gute Idee!

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  10. Der Rock’n’Roller sagt: Zusammen mit dem Fernseher aus dem Fenster werfen! Sofort! Keine Diskussion! Dann zahlt man eben für den entstandenen Schaden, aber hin und wieder muß man Zeichen setzen.
    Friedhofsschmuck auf der Bettkante – denkt doch auch mal an die Kinder!

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    1. Allerdings, liebes Pantoufle, hast du einen entscheidenden Satz vergessen: nämlich, dass du findest, dass das Zimmer sehr gut aussieht.

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    2. Ähhhh… der Satz fiel bei vollem Bewusstsein nicht. Angehübschter Neobarock mit Sülber aus der Spaydose ist nicht so meines. Als Dauergast in Hotels bevorzuge ich rustikaleres. In Hotels sollte man sich nach dem ersten Schock über die Phantasie des Innenarchitekten immer fragen »möchtest Du hier leben?« Diese Frage kann ich mit einem klaren NEIN beantworten.
      Für eine Nacht mit der aufregenden Geliebten mag das angehen. Nachdem man den Engel mit etwas Farbe und Tüchern vorm Gesicht als Mitglied des schwarzen Blocks verschönert hat und in diesem Sessel könnte man mit ihr auch mal ausprobieren… nun ja! Lassen wir das!

      Nein, so will ich nicht leben. Nicht mit Fenstern bis auf den Boden, nicht so eng, so sülber, so flatterwesenbedroht. Und schon gar keine Kachelwand am Kopfende! Selbst die Kopfkissen sind sülber. Wie sagtest Du doch so richtig: »Es lag außerhalb meiner Vorstellungskraft, dass so etwas möglich ist.«
      Dem kann ich mich nur vollumfänglich anschließen. (Wie groß ist dieser Vogel? 1,70m? Warum nicht das funktionsfähige Modell einer Guillotine oder das Großgemälde der Verbrennung Jeanne d'Arcs?)
      Gruß an die liebe Freundin: Für das nächste Bild hätte ich dem Vogel die Handtasche zum halten gegeben. Oder eine Buddel Flens.

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    3. Ehrlich gesagt, die sülberne Kommode hätte ich gerne, so als Solitär. Ein bisschen schäme ich mich dafür. Aber nur ein bisschen.

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  11. An die natürlich auch!
    Hallo, liebe Annika. Ich hoffen, es geht Dir gut und Du genießt das Leben.

    Gruß!

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